Portfolio-Diversifikation: Der vollständige Leitfaden
Warum und wie Sie Ihr Vermögen diversifizieren sollten. Strategien, Beispiele und häufige Fehler bei der Risikostreuung.
Acht Fragen zu Ihrem Horizont, dem, was Sie verlieren können, dem, was Sie aushalten, und dem, was Sie wissen. Eine begründete Stufe, die begrenzende Achse und was sie bedeutet. Ihre Antworten verlassen Ihren Browser nicht.
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Die Risikostufe ist kein Temperament: sie ist das Zusammentreffen von vier Dingen, die sich nicht ausgleichen. Der Horizont, weil in zwei Jahren benötigtes Geld nicht von einem Markt abhängen darf. Die Verlusttragfähigkeit, weil ein Rückgang ohne Notreserve zum Zwangsverkauf wird. Die Toleranz, weil eine Anlage, die man nicht aushält, zum schlechtesten Zeitpunkt verkauft wird. Die Kenntnisse, weil man einen Rückgang nur durchsteht, wenn man seine Ursache versteht.
Deshalb begrenzt der Test das Ergebnis auf die schwächste Achse plus eine Stufe — das Prinzip der Geeignetheitsfragebögen, die die Regulierung von Beratern verlangt. Hohe Risikotoleranz mit kurzem Horizont ergibt ein vorsichtiges Profil, kein dynamisches. Das Ergebnis sagt, welche der vier Achsen begrenzt, und damit, was sich ändern müsste, bevor man eine Stufe höher geht.
Die Stufe sagt nicht, was zu kaufen ist. Sie gibt ein Verhältnis: den Anteil des Finanzvermögens, der den Märkten ausgesetzt sein kann, diversifiziert — und den Anteil, der sicher bleiben muss. Die sieben Stufen unten sind die des Patrice-Reglers.
Wann das Geld gebraucht wird, und wofür. Je ferner und unschärfer das Datum, desto mehr Zeit hat ein Rückgang, sich zu erholen. Eine terminierte Ausgabe ist ein kurzer Horizont, ungeachtet des Appetits.
Was die Situation ohne Folgen für den Alltag zu verlieren erlaubt: eine Reserve, regelmäßiges Einkommen. Die objektivste Achse — und die am häufigsten übergangene.
Was man psychologisch aushält: die Reaktion auf einen Rückgang von 20 %, die Vorliebe für eine stetige Rendite gegenüber einer höheren, aber holprigen. Sie zeigt sich oft erst beim ersten echten Rückgang.
Die bereits gehaltenen Produkte und das Verständnis der Mechanik — Volatilität, Diversifikation, Gebühren. Einen Rückgang, den man versteht, steht man durch; den, den man nicht versteht, verkauft man.
Die des App-Reglers, jede mit Volatilität, Horizont und typischer Aufteilung. Größenordnungen, keine Vorschrift.
| Stufe | Volatilität | Horizont | Typische Aufteilung |
|---|---|---|---|
| Sehr vorsichtigGarantiertes Kapital, kein Verlust akzeptabel. | Sehr niedrig | Kurzfristig, unter 3 Jahren | 100 % sicher: Sparkonten, garantierte Fonds |
| VorsichtigSicherheit zuerst, sehr geringes Risiko. | Niedrig | Kurz- bis mittelfristig, 3 bis 5 Jahre | 80 % sicher, 20 % vorsichtig |
| ModeratBegrenzte Volatilität für etwas Rendite. | Moderat | Mittelfristig, 5 bis 7 Jahre | 60 % sicher, 40 % diversifiziert |
| AusgewogenDas Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Rendite. | Mittel | Mittel- bis langfristig, 7 bis 10 Jahre | 50 % sicher, 50 % dynamisch |
| DynamischRendite gesucht, Volatilität akzeptiert. | Hoch | Langfristig, 10 bis 15 Jahre | 30 % sicher, 70 % Aktien und diversifiziert |
| OffensivRendite zuerst, hohe Volatilität. | Sehr hoch | Langfristig, über 15 Jahre | 10 % sicher, 90 % Aktien und Krypto |
| SpekulativMaximale Rendite, Totalverlust möglich. | Extrem | Sehr langfristig, über 20 Jahre | 100 % spekulativ: Krypto, Optionen, Start-ups |
Ein Profil wird überprüft: bei jeder Veränderung der Situation — Einkommen, Projekt, Geburt, Erbschaft — und jedes Mal, wenn ein Rückgang schwerer zu ertragen war als gedacht. Deshalb hält Patrice es als änderbare Einstellung, nicht als einmal gesetztes Häkchen. Für den Aktienanteil bleiben ETFs der einfachste Weg, den exponierten Teil diversifiziert zu halten.
In Patrice erhellt Ihr Risikoprofil die Lesart Ihrer Aufteilung: was sicher ist, was exponiert ist, der Abstand zu Ihrer Stufe. Das Konto ist kostenlos; die Demo zeigt die App mit Beispieldaten.
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